Die Schufa und andere Datensammler in Deutschland
In Deutschland werden nicht nur Waren gehandelt sondern auch persönliche Daten unserer Bürger. Informationen sind in unserem Lande eine Handelsware. Händler und Banken holen sich von Auskunfteien Informationen über das Zahlungsverhalten und die Kreditwürdigkeit über Kunden ein. Die Schufa, die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung ist dabei längst nicht die einzige. In Deutschland gibt es eine ganze Reihe Unternehmen die über laufende Verträge und Zahlungsverpflichtungen sowie Informationen über Mahnverfahren, private Insolvenzen oder über Haftbefehle genau Buch führen. Die so genannten Auskunfteien liefern Informationen für ihre Vertragspartner wie Banken, Versandhändler Mobilfunkunternehmen oder Versicherungen. Andererseits bekommen sie Informationen von den Vertragspartnern im Gegenzug gemeldet.
In Deutschland haben wir sechs große Auskunfteien. Dazu gehören accumio, Bürgel, Creditreform, Deltavista, Infoscor und natürlich auch unsere Schufa.
Finanztest wollte wissen, ob diese großen Auskunfteien die Daten der Bürger aktuell und korrekt verwalten. Deshalb haben sich in Deutschland von Dezember 2009 bis März 2010 bei den sechs großen Auskunfteien eine ganze Reihe von Testpersonen sich eine Eigenauskunft eingeholt.
Sinn und Zweck dieses Vorgehens war, sich zu vergewissern, welche Daten über diese Testpersonen gespeichert worden sind. Dabei haben sich die Tester beim überprüfen ihres Datenbestandes auf Kredite, Karten, Girokonten, Mobilfunkverträge, Ratenkredite und Handelskonten konzentriert.
Das sind sichere Anhaltspunkte und Finanztest wollte wissen, wie sicher mit diesen Kriterien die Auskunfteien mit ihren Vertragspartner umgehen. Fazit: von 89 Testpersonen bekamen von der Schufa nur 11 vollständig korrekte Auskünfte.
Auffallend war das insbesondere, die Daten fehlten, wie Girokonten Kreditkarten, Handyverträge oder laufende Kredite.
Selbst auf Nachfrage von Finanztest hat die Schufa keine Auskunft über ihre Vertragspartner gegeben. Bei allen anderen Datensammlungen ist die Datenlage mehr als dünn.
Das lag daran, dass solche Auskunfteien nach ihren eigenen Angaben über die Personendaten hinaus nur Negativdaten speichern.
Zu diesen negativ Daten gehören: Mahnverfahren, eidesstattliche Versicherungen, Haftbefehle oder Insolvenzen.
Finanztest zieht starke Zweifel in Erwägung, ob Informationen über die Bürger zur Kreditwürdigkeit, die aus falschen und unvollständigen und veralteten Daten stammen aktuell und hilfreich sind.
Die Tester fragten bei dem Auskunfteien nach, welche Merkmale überhaupt über eine Person erfasst werden und vor allem wie lange. Und ob dies sich positiv oder negativ auf die Einschätzung der Kreditwürdigkeit auswirkt. Leider gab es auch hierzu keinerlei Auskunft von diesen.
Ratschlag: Bürger seid auf der Hut!
In Deutschland haben wir sechs große Auskunfteien. Dazu gehören accumio, Bürgel, Creditreform, Deltavista, Infoscor und natürlich auch unsere Schufa.
Finanztest wollte wissen, ob diese großen Auskunfteien die Daten der Bürger aktuell und korrekt verwalten. Deshalb haben sich in Deutschland von Dezember 2009 bis März 2010 bei den sechs großen Auskunfteien eine ganze Reihe von Testpersonen sich eine Eigenauskunft eingeholt.
Sinn und Zweck dieses Vorgehens war, sich zu vergewissern, welche Daten über diese Testpersonen gespeichert worden sind. Dabei haben sich die Tester beim überprüfen ihres Datenbestandes auf Kredite, Karten, Girokonten, Mobilfunkverträge, Ratenkredite und Handelskonten konzentriert.
Das sind sichere Anhaltspunkte und Finanztest wollte wissen, wie sicher mit diesen Kriterien die Auskunfteien mit ihren Vertragspartner umgehen. Fazit: von 89 Testpersonen bekamen von der Schufa nur 11 vollständig korrekte Auskünfte.
Auffallend war das insbesondere, die Daten fehlten, wie Girokonten Kreditkarten, Handyverträge oder laufende Kredite.
Selbst auf Nachfrage von Finanztest hat die Schufa keine Auskunft über ihre Vertragspartner gegeben. Bei allen anderen Datensammlungen ist die Datenlage mehr als dünn.
Das lag daran, dass solche Auskunfteien nach ihren eigenen Angaben über die Personendaten hinaus nur Negativdaten speichern.
Zu diesen negativ Daten gehören: Mahnverfahren, eidesstattliche Versicherungen, Haftbefehle oder Insolvenzen.
Finanztest zieht starke Zweifel in Erwägung, ob Informationen über die Bürger zur Kreditwürdigkeit, die aus falschen und unvollständigen und veralteten Daten stammen aktuell und hilfreich sind.
Die Tester fragten bei dem Auskunfteien nach, welche Merkmale überhaupt über eine Person erfasst werden und vor allem wie lange. Und ob dies sich positiv oder negativ auf die Einschätzung der Kreditwürdigkeit auswirkt. Leider gab es auch hierzu keinerlei Auskunft von diesen.
Ratschlag: Bürger seid auf der Hut!
